Der Blaufränkisch ist eine Kreuzung der autochthonen Rebsorten Sbulzina und Weißer Heunisch und die qualitative Leitrebsorte des Mittelburgenlandes, dem er den Spitznamen "Blaufränkischland" verliehen hat. Der "Österreichische Burgunder" wird vorwiegend in den Ländern der ehemaligen Habsburger-Monarchie kultiviert. Typisch sind tiefgründige, eher kühle Waldbeeren- oder Kirscharomen mit kräftiger Säure und einer gewissen Krautigkeit. Blaufränkisch produziert strukturreiche Weine mit markanten Tanninen, die in der Jugend ungestüm sind, aber mit Reife samtige Facetten entwickeln.