Der "König der Weißweine" bestimmt seit mittlerweile über 500 Jahren die Spitze des Deutschen Weinbaus. Doch auch am Elsass, entlang der Donau sowie in der Südsteiermark macht die terroirempfindliche, fruchtig-mineralische Weißweinsorte von sich zu hören.
Der Riesling ist eine der bedeutendsten Weißweinsorten weltweit. Erstmals 1435 in Rüsselsheim erwähnt, stammt der "König der Weißweine" vermutlich von Wildreben am Oberrhein ab. Besonders entlang von Rhein und Mosel, aber auch in der Wachau und im Elsass reift er zu Weltklasse. Riesling-Weine zeichnen sich durch lebendige Säure, Aromen von Steinobst und Zitrus sowie mineralische Noten aus, die ein wenig an Schiefer oder Feuerstein erinnern. Sie sind vielseitig, von trocken bis süß, und altern gut, wobei sie oft einen charakteristischen Petrolton entwickeln.
Übrigens: trotz ihres ähnlichen Namens ist der Riesling nicht weiter mit dem Welschriesling verwandet.